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So
wie früher auch die christlichen Herrscher , strebten die
osmanischen Sultane und ihre höchsten Würdenträger sofort nach der
Eroberung Konstantinopels danach, ihre Macht und ihren Glauben
sichtbar zu demonstrieren. Und es bildete sich ein eigener
osmanischer Baustil heraus. Ab dem 18. Jahrhundert geriet die
osmanische Architektur immer mehr unter den Einfluss
westeuropäischer Stile wie Barock , Klassizismus und Jugendstil.
Die
osmanische Architektur zeigt sich vor allem in den Palästen und
Residenzen , in den Moscheen und den zugehörigen Külliye genannten
Stiftungsgebäuden, in den großen mehrstöckigen Handelshäusern und
Magazinen , in den Basaren und in Zweck- und Wohnbauten. |
Palastbauten
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Der Topkapı Palast (Museum)
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Der Dolmabahçe Palast (Museum)
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Çırağan Palast (Hotel Kempinski)
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Yıldız Palast (Museum)
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Beylerbeyi Palast (Museum)
Moscheen
Osmanische Frühzeit
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Mahmut Paşa Cami – älteste erhaltene Großmoschee von 1462
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Sultan Beyazıt Camii – 1506
Moscheen des Architekten (Mimar) Sinan
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İskele Cami in Üsküdar – erste von Sinan geschaffene Moschee von
1548
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Şehzade Cami – Sinans „Lehrlingsstück“ von 1548
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Süleymaniye Cami – Sinans „Gesellenstück“ von 1557
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Rüstem Paşa Cami – Stiftung eines Großwesirs, ausgestattet mit
wunderbaren İznik-Fliesen, von 1561
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Piyale Paşa Camii – Rückgriff auf den Ulu-Cami-Typ, vor 1578
Höhepunkte der Moscheen
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Yeni Valide Cami – am Goldenen Horn gelegen, Bauzeit von 1597
bis 1663
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Sultan Ahmet Cami – die berühmte „Blaue Moschee“ von 1617
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Fatih Cami – Neubau der Eroberermoschee nach einem Erdbeben
1766, Mittelpunkt einer stilbildenden Külliye
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Eyüp Sultan Cami – Moschee mit dem Grab von Mohammeds
Bannerträger,
Osmanischer Barock
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Nuruosmaniye Cami – 1755
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Lâleli Cami – 1763 , mit kleinem Basar im Untergeschoss
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Nusretiye Cami
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Dolmabahçe Cami – 1853
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Mecidiye Cami von Ortaköy 1854
Basare und Handelshäuser
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der große Gedeckte Basar (Kapalı Çarşı)
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der Ägyptische Basar (Mısır Çarşısı)
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Bücherbasar (Sahaflar Çarşısı)
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der Valide Hanı und der Rüstem Paşa Hanı.
Zweckgebäude, Wohngebäude & andere
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Kaiser Wilhelm II. Brunnen auf dem Hippodrom
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Yedikule „Burg der sieben Türme“ am Südende der Landmauer
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Rumeli Hisarı und Anadolu Hisarı am Bosporus
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Galataturm
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Leanderturm (Kız kulesi, „Mädchenturm“) auf einer Bosporusinsel
vor Üsküdar
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alte Galatabrücke, zwischen 1845 und 1912 mehrmals umgebaut,
jetzt ersetzt und verschoben
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der europäische Bahnhof Sirkeci
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der asiatische Bahnhof Haydarpaşa
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Straßenzüge mit meist mehrstöckigen Holzhäusern findet sie man
z. B. noch in Fatih und in Üsküdar
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Konak’s und Köşk’s (Residenz Pavillions) als Wohnbauten findet
man in Emirgan z.B. Sarı Köşk , in Yıldız Park z.B. Malta Köşk,
Çadır Köşk , auf der asiatischer Seite die Küçüksu Kasrı , die
Hıdiv Kasrı , am Goldenen Horn die Aynalı Kavak Kasrı, auf der
Neustadtseite in Fulya die Ihlamur Kasrı
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Sommervillen aus Holz (Yalı) an beiden Ufern des Bosporus
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Mietshäuser mit Geschäften und Handwerksbetrieben im
Untergeschoss entstanden nach europäischen Vorbildern vor allem
im 19. Jahrhundert, z. B. in Beyoğlu
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die bulgarisch-orthodoxe „Eiserne Kirche“ St. Stefan in Fener
Textquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus, bzw. Istanbul
2010 überarbeitet von Peter Kaiser
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