Am 21. November 1922 begannen in Lausanne die
Friedensverhandlungen. Hierbei war die Regierung aus
Ankara der einzige Vertreter der türkischen Seite.
Da es zu Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die
Kapitulation der türkischen Seite kam, wurden die
Verhandlungen im Februar vom türkischen
Verhandlungsführer, dem Außenminister İsmet Pascha
(İnönü) abgebrochen.
Auf Intervention des İsmet Pascha wurden am 23. April
die Verhandlungen wieder aufgenommen. Der
Unabhängigkeitskrieg wurde durch ein Friedensabkommen
beendet, welches 143 Paragraphen und 17 Zusatzverträge,
Protokolle und Erklärungen umfasst. |