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    Das Friedensabkommen von Lausanne vom 24. Juli 1923

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Am 21. November 1922 begannen in Lausanne die Friedensverhandlungen. Hierbei war die Regierung aus Ankara der einzige Vertreter der türkischen Seite.

Da es zu Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Kapitulation der türkischen Seite kam, wurden die Verhandlungen im Februar  vom türkischen Verhandlungsführer, dem Außenminister İsmet Pascha (İnönü) abgebrochen.

Auf Intervention des İsmet Pascha wurden am 23. April die Verhandlungen wieder aufgenommen. Der Unabhängigkeitskrieg wurde durch ein Friedensabkommen beendet, welches 143 Paragraphen und 17 Zusatzverträge, Protokolle und Erklärungen umfasst.

Die nationalen Grenzen der Türkei waren nun festgelegt, die Regierung aus Ankara war offiziell anerkannt und die Bedingungen der Kapitulation wurden aufgehoben. Die  Souveränitätsrechte, die politische und ökonomische Unabhängigkeit der Türkei wurden ebenfalls anerkannt und für die verbleibenden Schulden aus der osmanischen Zeit wurden Ratenzahlungen vereinbart. Das in der Schweiz am 24. Juli 1923 in Lausanne  unterschriebene Abkommen wurde vom Türkischen Parlament am 23. August ratifiziert.


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