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Yerebatan Zysterne

Diese Zisterne befindet sich auf dem Sultanahmet-Platz in Istanbul. Mit ihrem Bau wurde im 4. Jh. n. Chr. vom byzantinischen Kaiser Konstantin I. begonnen. Justinian ließ sie im 6. Jh. restaurieren und erweitern.

Das gespeicherte Trinkwasser wurde mit Hilfe des Aquäduktes von Cebeciköy aus den Belgrad-Wäldern hierher geleitet. Die Länge der Zisterne beträgt 141 m, ihre Breite 73 m.

In ihrem Inneren befinden sich 336 Säulen von 8 m Höhe, die in 12 Reihen mit einem Abstand von jeweils 5 m angeordnet sind.

Langes Aquädukt
Dies ist das längste Aquädukt der Wasseranlagen im Istanbuler Bezirk Kirkcesme und wurde in den Jahren 1554-1562 unter Leitung von Baumeister Sinan erbaut. Nach der großen Flutkatastrophe im Jahre 1563 wurde es restauriert. Das zweigeschossige Bauwerk weist eine Höhe von 25 m und eine Länge von 711 m auf. Das Untergeschoss hat 47, das Obergeschoss 50 Öffnungen.

Maglova-Aquädukt
Dieses Aquädukt wurde von Baumeister Sinan in den Jahren 1554-1562 über dem bei Istanbul gelegenen Alibey-Fluss und dem gleichnamigen Flusstal errichtet. Die Restaurierung des Aquädukts, das bei der großen Flutkatastrophe im Jahre 1563 schweren Schaden genommen hatte, wurde 1564 vollendet. Die Höhe des Aquäduktes beträgt 36 m, seine Länge ist mit 258 m angegeben. Im Untergeschoss des zweigeschossigen Aquädukts sind acht große und im Obergeschoss acht kleine Öffnungen eingelassen

Valens-Aquädukt (Bozdogan)
Dieses Aquädukt liegt im Istanbuler Stadtteil Sarachane. Der Bau wurde in der Herrschaftsperiode Konstantins d. Gr. (306-337) begonnen und im Jahre 378 von Kaiser Valens fertiggestellt. Dieses Aquädukt beförderte das von Alibeyköy kommendes Trinkwasser an alle Orte der Stadt. Das Bauwerk besteht aus zweigeschossigen Bögen, die ursprünglich mehr als einen Kilometer lang waren. Heute steht nur noch ein Teil in einer Länge von etwa 800 m aufrecht.

Der Galata -Turm, ein genuesisches Bauwerk aus dem Jahre 1348, erhebt sich 62 m über dem Goldenen Horn und bietet einen atemberaubenden Blick auf das Goldene Horn und den Bosporus. Turmrestaurant, Nachtclub und Bar sind gefragte Lokalitäten.

Der 85 m hohe Beyazit-Turm wurde unter Sultan Mahmut II. 1828 als Feuerwehrturm auf dem Gelände der Istanbuler Universität errichtet.

Imrahordenkmal (Ilyas Bey Moschee)
Dieses Gebäude, dass sich im Stadtviertel Yedikule befindet, ist einer der ältesten Werke der Byzanzzeit in Istanbul.

St. Studios Kloster
Es wurde im V. Jahrhundert erbaut. Das Kloster und die Kirche wurden wegen ihrer Gründer als Studios bekannt. Das Kloster hat ihre Bedeutung als Religionszentrum in der Byzanzzeit bewahrt.

Das Kloster und die Kirche wurden während der lateinischen Besetzung zum großen Teil verwüstet, im XIII. Jahrhundert dagegen wurden die benötigten Reparaturen durchgeführt und mit einer dicken Mauer umkreist. Die Reiser vom XIII. und XV. Jahrhundert, die nach Istanbul kamen, erzählen von der Pracht und den Beschmückungen der Kirche.

Hagios Ionnes Prodromos Basilika
Nach der Eroberung von Istanbul wurde dieses Gebäude im Jahre 1486 durch Ilyas Bey in eine Moschee umgebaut. Später, nach den Erdbeben und Bränden in verschiedenen Zeiten, wurde das Gebäude sehr geschädigt und nach dem Zerrfall des Daches im Jahre 1908 blieb dieses Bauwerk in dieser Lage erhalten.

Die Originalensäulen, Kapitell und Architekturteile wurden mit den reichen Einfassungsbeschmückungen bis heute erhalten.

Die Stadtmauern von Istanbul
Die ersten Stadtmauern von Istanbul wurden in den Jahren 413-447 n.Chr. durch den byzantinischen Kaiser Theodosius II. zur Verteidigung der Stadt errichtet. Die Mauern ziehen sich am Ufer des Marmara- Meeres entlang und betragen vom marmornen Turm bis zum Goldenen Horn etwa 6-7 km. Die Mauern von Yedikule wurden in den Jahren 1457-1458 durch Sultan Mehmet den Eroberer erbaut. Die Mauern weisen 16 Tore auf und sind mit Innenmauer, Außenmauer und Wehrgraben eine insgesamt dreistufige Einrichtung zur Verteidigung der Stadt. Die Innenmauern haben eine dicke von 3-4 m und sind 13 m hoch. Die 15 m entfernt stehenden Außenmauern dagegen sind 2 m dick und 10 m hoch. Der Wehrgraben ist vor der Außenmauer angelegt. Die Stadtmauern von Istanbul werden im Rahmen des von der UNESCO finanzierten Programms für Denkmalsschutz restauriert.

Geschütze Bereich in Istanbul
Unter Natur- bzw. Denkmalschutz stehen u.a. die Prinzeninseln im  Bosporus, der Yıldız Park, das Emirgân Wäldchen, der Gülhana Park, der Belgrad Wald, Çamlıca, Taşdelen, Beykoz, Karakulak, Polenezköy, Küçükçekmece und Büyükçekmece, Kumburgaz, Kilyos, Piyerlotti Kaffe Hause und Şile

Von der UNESCO geschütze Bereiche in Istanbul

Historische Gebiete von Istanbul Datum der Inskription: 1985
Umschreibung: Sie repräsentieren ein Meisterwerke von menschlichen erfinderischen Genies und präsentieren den Wechsel von menschlichen Werten, nach vergangener Zeit oder in einem kulturellen Abschnitt der Zeitgeschichte, auf Entwicklungen der Architektur oder Technologie, Kunstdenkmäler, Dessign der Stadtplanung oder Landschaft.

Auch sind sie besondere Beweise für eine kulturelle Tradition oder für eine Zivilisation die lebt oder die ein hervorragendes Vorbild eines Gebäudetyps, architektonische oder technologisches Landschaft, oder dessen wichtige Phase in der menschlichen Geschichte.

Mit der strategischen Lage auf der Bosphorus-Halbinsel zwischen Balkan und Anatolien, dem Schwarzen Meer und Mittelmeer. Istanbul ist assoziiert mit den größeren politischen, religiösen Geschehnissen von mehr als 2.000 Jahren.

Textquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus, bzw. Istanbul 2010 überarbeitet von Peter Kaiser
 

   

 

 

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